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Besuch beim modernsten Röntgenlaser der Welt in Hamburg |
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Geschrieben von S. Engel
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Sonntag, 17. Januar 2010 |
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Unsere Leistungskurse Physik der Jahrgangsstufen 12 und 13 besuchten das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY am Standort Hamburg. Das der Helmholtz-Gemeinschaft angehörende Zentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung beeindruckte mit dem modernsten Röntgenlaser der Welt .
Bei einer Führung durch die Teilchenbeschleuniger DESY und die Speicherringanlagen DORIS III , PETRA III und HERA wurde das Ausmaß der Forschungseinrichtung deutlich. An all diesen Beschleunigern wurde das Innerste der Materie gründlich erforscht, indem Kollisionen von subatomaren Teilchen in teilweise hausgroßen Detektoren vermessen wurden. Unter anderem wurde so an PETRA das „Gluon“ entdeckt , das Klebeteilchen, das die Kräfte zwischen den Quarks übermittelt und diese Elementarteilchen bildlich gesprochen zusammenhält , und HERA hat die komplizierte Struktur des Protons genauestens aufgelöst. Dieses Wissen ist in die Lehrbücher eingeflossen und hilft folgenden Experimenten wie dem Large Hadron Collider LHC am CERN bei der Analyse der Daten.
Das sogenannte Synchrotronlicht wird von den Teilchen im
Beschleuniger ausgestrahlt und macht diese Beschleuniger zu den
hellsten Röntgenquellen der Welt. Dieses Licht der Beschleuniger in
Hamburg ermöglicht genaueste Einblicke in den Nanokosmos. Man kann
damit die Funktion von Biomolekülen oder Materialien auf atomarer Ebene
erforschen – die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Medikamente
oder moderner Werkstoffe. Bestes Beispiel für den Erfolg auf diesem
Gebiet ist der Chemie-Nobelpreis 2009 für die Entschlüsselung der
Struktur und Funktion des Ribosoms .
Viele weitere Beispiele
beeindruckten die Schülerinnen und Schüler und gaben einen Einblick in
die modernste Forschung auf dem Gebiet der Teilchenphysik und in die
Forschung mit Photonen preis.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Januar 2010 )
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